KONTAKTADRESSE

Arlberger Kulturtage

Verein für ein kreatives St.Anton
Präsident: Peppi Spiss
Alte Arlberg Strasse 7
6580 St. Anton a. A.
Tel. 05446/2276
info@arlberger-kulturtage.at
Der Mensch lebt nicht vom Schnee allein
Juli 2003  
  
Dem Winter einen Sinn geben . . .
Wieviel Weiss verträgt der Mensch? Tagsüber kann er in einer schneesicheren Gegend wie St. Anton am Arlberg kaum genug davon bekommen, schwingt sich über Pisten und Loipen.
Abends kehrt er ein. Müde vom vielen Weiss und glücklich über warme Stuben genießt er gedämpftes Licht mit netten Menschen und gutem Essen. Die funkelnden Weingläser erinnern matt an Firnschneeglitzern. Ein Urlaub in St. Anton am Arlberg ist randvoll mit Erlebnissen, kommen Sie zu uns und geben Sie dem Winter einen Sinn... (Zitiert aus der offiziellen Homepage des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg)
Von Norden, Süden Osten und Westen reist man an. In St. Anton am Arlberg bezieht man Quartier. Und stellt unverzüglich fest: Man ist da, mitten drin im Paradies. Wer’s nicht gewusst hat, der weiß jetzt, warum St. Anton am Arlberg als Delorado des Wintersports gilt. Abfahrten ohne Ende. Tage ohne Wolken. Augenblicke ganz ohne Vergleich. (Zitiert aus der „Arlberg Revue“ dem Gästemagazin des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg)
Alpen Peepshow
Freilicht-Aufführung der Vereinigten Bühnen Stanzertal
frei nach Markus Köbeli
Die Landwirtschaft auf dem Hof der Bauernfamilie Holzer am Rand des alpenländischen Flecken Kleinseelen rentiert sich nicht mehr. Meldungen aus der großen weiten Welt dringen via Zeitung und Radio herein, aber die Touristen hinterlassen am nahe gelegenen Parkplatz nur Müll.  Warum nicht davon profitieren?  Familie Holzer funktioniert ihre Stube um zur "Peepshow", zum Einblick ins unverfälschte rustikale Leben - mit Geldschlitz: "Weil es bei uns noch so ist, wie es ist. Das funktioniert verblüffend!
Natürlich bleibt nicht aus, dass die Holzers alsbald ihr familiäres Intimleben in Orientierung am klischeegeschwängerten Publikumsgeschmack etwas aufmotzen - mit Szenen aus dem unverwüstlichen Regionalhit Heidi: Die HolzerShow perfektioniert sich zusehends, indes bleibt das Familienleben auf der Strecke... Harmonie herrscht nur noch dann, wenn sich der Fenstervorhang vor staunenden Touristenaugen öffnet: Die realistisch-authentische Schaubude mutiert sogar kurz zur echten Peepshow!  Finanziell saniert geht zum Schluss jeder seinen eigenen Weg, der Familienverband zerbricht.
Die Misere der alpinen Loser in Tourismus-Regionen inspirierte den Berner Markus Köbeli zu einer Farce über die letzte Kleinbauern-Generation zwischen Broterwerb und misslingender Anpassung an die durch Tourismus und "industrial farming" korrumpierte Infrastruktur.
Gemeinschaftsproduktion der Vereinigten Bühnen Stanzertales
Premiere: 18. Juli 2003, 20. 30 Uhr, Ferienpark
Weitere Aufführungen: 19. 25. 26. und 27.Juli 2003
Ersatztermin: 23. Juli jeweils um 20.30 Uhr
Spiegel der Wirklichkeit
Symposion, Ausstellung, Vernissage
„Es gehört mehr zum Winter als Schneeweiß und Himmelblau. Der Arlbergwinter ist farbenfroh. Und er macht lebensfroh.“
(Zitiert aus der „Arlberg Revue“ dem Gästemagazin des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg)
In der Woche von 5. bis 11. Juli 2003 werden KunstmalerInnen und BildhauerInnen in St. Anton am Arlberg zu Gast sein, sich vom WM-Ort inspirieren zu lassen und Werke schaffen zum Thema „St. Anton am Arlberg im „Spiegel der Wirklichkeit“ Die hier entstandenen Arbeiten werden in der darauffolgenden Woche im Museum ausgestellt.
Eingeladen sind: Kersten Thieler-Küchle (D), Wolfgang Bereiter (A), Wolfgang Völker (D), Arthur Rinner Hornbacher (I) Lothar Zull (D) und Rudl Zimmermann (D).
Vernissage: 12. Juli 2003, 19 Uhr Museum, Ferienpark 
Spuren suchen, Wege finden
Performance mit der Volkstanzgruppe d'Arlberger.
Dies ist der dritte Teil der Trilogie „Spurensuche“ von Peppi Spiss.
(1997 Spurensuche mit Traktor, 2002 Skispuren)
D’Arlberger“ die St. Antoner Volkstumsgruppe machen zusammen mit KünstlerInnen (Teilnehmer des Symposions) Spuren in Farbe sichtbar und damit unvergänglich.
Spuren sind "hinterlassene Zeichen", sind Signaturen, Wegweiser und Zeitzeichen.
Die Spuren der Tänzer stehen stellvertretend für unzählige, vergangene und immer wieder neu entstehende Spuren, die Veränderungen im Leben der Bewohner, der Natur und auch der Besucher hervorgerufen haben. Wir wollen die Spuren festhalten und in bildnerischer Form der Nachwelt erhalten.
Interessant bei dieser Performance ist natürlich der ästhetische Aspekt - bewusst gewählte Farben werden sich durch spontane, der Gegebenheiten angepassten Spuren mischen - im weitesten Sinne ein  "gesture painting" - in Farbe umgesetzte Bewegung oder: die Vereinigung von Kunst, Sport und Berg am Arlberg.
Performance, 12. Juli 2003, 17 Uhr
Freilichtarena, Ferienpark
Kinder der Berge
Die St. Antoner Kinder und Jugendliche erarbeiten ein eigenes Theaterstück
Theaterabende, 11., 12. und 13. Juli 2003, Freilichtarena, Ferienpark 20. 30 Uhr
Töne einer Seilbahn
Kompositionsauftrag und CD-Produktion
Jährlich werden im Zuge von Revisionsarbeiten die „Geräusche“ der Galzigbahn auf Band aufgenommen um etwaige Fehler im Getriebe oder im Mechanismus der Bahn zu erkennen.
Diese Aufnahmen sollen als Grundlage für einen Komponisten dienen, der mit diesem Material ein Musikstück komponieren wird.
(Dieser Punkt war bereits im vergangenen Jahr in unserem Projekt, war jedoch wegen Budgetkürzungen nicht finanzierbar und wurde deshalb auf heuer verschoben).
Uraufführung und CD-Präsentation im Dezember 2003

Veranstaltungen
20. Arlberger Kulturtage im Juli 2011