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KONTAKTADRESSE
Arlberger Kulturtage Verein für ein kreatives St.AntonAlte Arlberg Strasse 7 6580 St. Anton a. A. Tel. 05446/2276 info@arlberger-kulturtage.at |
Zwischen Kitsch & Kunst
![]() Kunst oder Kitsch? Wer beurteilt nach welchen Kriterien
Was unterscheidet Kitsch von Kunst oder umgekehrt? Entsteht Kitsch, wenn jemand versucht die Natur so echt wie möglich darzustellen oder ist das schon Kunst. Entsteht Kunst, wenn jemand seine Gedanken oder Ideen in abstrakter Form verarbeitet. Wieso empfinden wir eine Postkarte mit Sonnen-Untergangsstimmung als kitschig, in der freien Natur ist es Realität und die meisten von uns werden es als schön empfinden.
Und überhaupt, wie definiert man Kunst? Seitdem Menschen Kunst schaffen, wird darüber geurteilt. Es gibt ebenfalls die allgemeine Vorstellung, man könne unterscheiden, ob es sich um „hohe“ oder „niedere“ Kunst handelt. Von wem und vor allem nach welchen Maßstäben wird Kunst in „gut“ und „schlecht“ eingeteilt? Offensichtlich gibt es auch heute Kriterien, die besagen, wie Kunst beschaffen sein muss, die den Anspruch hat, nicht trivial zu sein. Seit 1945 ist man aber vorsichtig mit einer offizielle Definition von Kunst, da nach der unseligen "entarteten Kunst" niemand mehr es wagt, Grenzen zu ziehen. Ob Kitsch Kunst ist, oder andersherum, Kunst Kitsch, will selten beurteilt werden.
Somit bleibt es dem einzelnen Konsumenten überlassen, für sich selbst nach seinem eigenen Geschmack zu entscheiden. Und hier gehen die Meinungen weit auseinander. Was für die einen Kunst ist, ist für andere im höchsten Maas Kitsch und umgekehrt.
Kitsch oder Kunst – die Antwort bleibt für das Publikum offen.
Zwischen Kitsch und Kunst I
Realisierung der „Kunst-Meile“ in St. Anton, Kunst im öffentlichen Raum ![]() Skizzen von Zsóka Págyi In der Woche von 18. bis 25. Juni 2005 werden KunstmalerInnen und BildhauerInnen in St. Anton am Arlberg zu Gast sein, und ihre Eindrücke zum Thema „Zwischen Kitsch und Kunst“ in bildnerischen Form verarbeiten.
Weiteres ist die Eröffnung der „Kunst-Meile“ geplant. Auf einem Spazierweg, zwischen Zielstadion und Nassereinbahn werden Skulpturen oder Plastiken aufgestellt. Diese bleiben als ständige Einrichtung im öffentlichen Raum und werden in den kommenden Jahren um weitere Exponate erweitert.
Die Werke der Maler und Malerinnen werden im Foyer des Wel-com-Center ausgestellt.
Vernissage und Eröffnung Kunst-Meile: Sa. 25. Juni 2005, 19 Uhr
Zwischen Kitsch und Kunst II
Aufbegehren führt zu Kopfverlust Lieder aus dem Programm über das Leben und Sterben des Mathias Kneißl. Von Otto Göttler und Sepp Raith
![]() Die Geschichte:
Mathias Kneißl, gefürchteter Räuber und bewunderter Rebell, Wilderer und Verfolger, Täter und Opfer. Schon die Schule war für Mathias ein Graus. Er spielte lieber Ziehharmonika als dass er lesen und schreiben lernte. Mit 16 Jahren musste er noch in die Sonntagsschule gehen. Wegen Schuleschwänzens wurde er auf Betreiben des Dorfpfarrers ins Gefängnis gebracht. Der erste Schritt in die Karriere, die bereits zehn Jahre später unter der Guillotine endete. Was es Tölpelhaftigkeit oder war es kriminelle Energie, waren es die Zeitumstände oder die Gesellschaft, die Kneißl immer wieder ins Unglück trieben?
Ginge es ihm in der heutigen Zeit besser?
Fragen die Otto Göttler und Sepp Raith in ihrem satirisch musikalischen Programm behandeln und dem Zuhörer zur Beantwortung überlassen. (Aus dem CD- Bookled)
Aufführung: Mittwoch, 22. Juni 2005, 20 Uhr, Vallugasaal
Zwischen Kitsch und Kunst III
„WIR DUOS“
![]() Brigitte Fidler: Klarinette, Bassklarinette, Darabuka, Rahmentrommel, Percussion
Rita Heitzinger: Blockflöte, Bassblockflöte, Low Whistle, Cajon, Percussion
Der Ursprung dieses Duos der besonderen Art ist die Freundschaft zweier Frauen und ihre Liebe zur Musik. Blockflöte und Klarinette, eine wahrlich ungewöhnliche Besetzung – die Reduktion auf zwei Melodieninstrumente – eine wirkliche Herausforderung.
WIRDUOS lädt seine Zuhörer ein, sie auf eine Reise durch verschiedene Musiklandschaften von der Vergangenheit bis in die Gegenwart, zu begleiten.
Der musikalische Stil lässt sich nicht festlegen, alte andalusische Musik, ungerade Balkanrhythmik, Bach und Avantgardejazz liegen in unmittelbarer Nachbarschaft. Es ist Musik, die atmet und pulsiert. Zum Einsatz kommen auch allerlei Windinstrumente und verschiedene percussive Klangkörper.
Es ist lyrische und kraftvolle Kammermusik, die atmet und pulsiert
Aufführung: Freitag, 24. Juni 2005, 20 Uhr, Vallugasaal Zwischen Kitsch und Kunst IV
Die Gruppe unserer Hobbymaler dokumentiert ihre Toskana-Reise:
![]() Aussteller: Luise Heiss, Hanna Insam, Roman Kuprian, Tom Möllers, Hermann Mussak, Sigrid Murr, Patricia Pedrini, Maria Steixner, Eva Wasle, Marlene Westreicher
Künstlerische Leitung: Wolfgang Bereiter, Layos Bárdocz
Vernissage: 8. Juli 2005, 19 Uhr, Vallugasaal
Öffnungszeiten: Samstag, 9. Juli und Sonntag, 10. Juli 14 - 18 Uhr
Zwischen Kitsch und Kunst V
„SEINS ODER NICHT SEINS? STERBEN MUSS JEDER!“ ![]() sehr frei nach WILLIAM SHAKESPEARE
Wie wäre es, wenn die Figuren aus "Hamlet", "Othello", "Macbeth", und "Romeo und Julia" zur selben Zeit am selben Ort leben würden?
Wären sie dazu verdammt nach William Shakespeares Willen zu leben und zu sterben?
Die Jugendlichen des Theaterensemble „Lei(N)Wand“ haben sich die Aufgabe gestellt, diesen Fragen nachzugehen.
Nach einem Jahr kreativer Auseinandersetzung präsentiert nun das Ensemble mit Meryem und Selina Altun, David und Thomas Egger, Bernadette Hofer, Teresa Kaser, Isabell Schneider, Jasmine Seeberger, Anna und Emanuel Welinder, das Ergebnis.
Regie & künstlerische und pädagogische Leitung: Christian Suchy
Ort: Museum / Ferienpark St. Anton
Premiere: 29. Juli um 20 Uhr
Aufführungen: 30. Juli, 31. Juli, 02. August, 03. August 2005, jeweils 20.00 Uhr
Kartenvorverkauf beim Tourismusverband St. Anton am Arlberg Tel.: 05446/22690 oder
mailto: arlberger.kulturtage@st-anton.at
(Änderungen vorbehalten)
Peppi Spiss
(Präsident) |
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